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Physiotherapie, Magnetfeldtherapie, Moxatherapie


Physiotherapie und Manuelle Therapie helfen bei körperlichen Beschwerden wie Arthroseschmerzen, Bandscheibenvorfällen, Bewegungseinschränkungen, Lahmheiten und zur Wiederherstellung nach operativen Eingriffen oder Unfällen. Ebenso können Beschwerden durch HD (Hüftdysplasie) u.ä. positiv beeinflusst werden.
Als unterstützende Maßnahmen kommen auch Techniken aus dem TTouch, thermische Behandlungen wie Eis oder Wärme/Rotlicht, Massage sowie die Magnetfeldtherapie zur Anwendung.

 

Magnetfeldtherapie

Wie wirkt Magnetfeldtherapie, auch Inductive-Bio-Stimukation genannt? Ein Organismus kann bioenergetisch durch ein großflächig pulsierendes Magnetfeld einer bestimmten Frequenz und Intensität beeinflusst werden. Es ist bekannt, daß bei verschiedenenErkrankungen die Grenzflächenpotenziale der Zellen im Organismus gegenüber dem Normalwert verändert erscheinen und dadurch die Zellfunktion beeinträchtigt wird. Die großflächig pulsierenden Magnetfelder durchdringen den Körper vollständig, somit auch jede Zelle. Die in den Zellen und dem kolloidalen System vorhandenen Ionen, die bekanntlich magnetisch beeinflussbar sind, werden nun im Takt der sie durchflutenden Magnetfeldpulsation aktiviert. Dies führt zu einer verbesserten Durchblutung der Gefäße und Kapillaren, zu einer Steigerung der Sauerstoffutilsation der Zelle und des Energiestoffwechsels, sowie zu einem forcierten Abtransport von Stoffwechselschlacken – Grundvoraussetzung für jeden Heilungsprozeß.

Die Magnetfeldtherapie ist besonders geeignet bei:

- Wirbelsäulenerkrankungen (chronisch-entzündliche degenerative und altersbedingte
Prozesse der Wirbelkörper mit Beteiligung der Bandscheiben, akute Verletzungen)
- Knie- und Hüftgelenkerkrankungen (akut entzündliche Kniegelenkerkrankungen, Arthrose der Knie- und Hüftgelenke, Hüftgelenksdysplasie)
- Lähmungen ((der verschiedensten Entstehungsursachen, funktionell bedingte Lähmungen, z.B. Teckellähmung)
- Knochenbrüche (z.B. nach Verkehrsunfall)
- Verletzungen und Wunden, Zerrungen, Sehnenscheiden- oder Schleimbeutelentzündungen,
- Erkrankungen des Herzens (Herzmuskelschwäche mit Insuffizienzerscheinungen der Herzklappen und des Kreislaufs, Stauungserscheinungen)
- Allgemeiner Schwächezustand (durch Alter und Krankheit geschwächtes Organsystem)
- Gehörgangs- und Nebenhöhlenentzündungen (akute und chronische Ohrentzündung, chronische Nebenhöhlenentzünudung)
- Zwingerhusten
- Nieren- und Blasenkrankheiten (als Folgezustand nicht völlig ausgeheilter Infektionskrankheiten)


Moxatherapie

Mit Feuer gegen den Schmerz“

Akupunktur und Moxibustion sind als charakteristische therapeutische Maßnahmen der traditionellen chinesischen Medizin seit über 2000 Jahren im Schriftum nachweisbar.

Von den Chinesen haben wahrscheinlich die Japaner das Brennen der Moxa gelernt, das nicht nur der Bekämpfung, sondern auch der Vorbeugung von Krankheiten diente. Von Japan und China ging der Gebrauch des Moxa-Krautes nach Niederländisch-Ostindien über. Die älteste in diesem Zusammenhang genannte Jahreszahl ist 1674. Damals konnte das Kraut bereits in Utrecht gekauft werden. Vorübergehend wieder in Vergessenheit geraten, kam das brennen des Moxa-Krautes 1760 wieder in Mode, wurde dann aber vorübergehend in der Heilkunde durch das Brenneisen abgelöst.

In dem 2000 Jahre alten Buch „De adfectionibus“ von Hippokrates heißt es über Ischias u.a.: Wenn der Schmerz an einer bestimmten Stelle haftet und durch medikamentöse Mittel nicht zu bekämpfen ist, muß man die Stelle, wo der Schmerz seinen Sitz hat, mit rohem Flachs brennen.“ Dasselbe Mittel helfe auch gegen die Gelenkkrankheiten.

Heute verbrennen wir nicht das Fleisch, die Haut selbst, sondern wenden das Moxa-Kraut mit einem speziellen Gerät an, was es ermöglicht, die intensive Wärme an den zu erreichenden Akupunkturpunkt zu bringen, ohne Verbrennung der Haut.

Die Moxibustion nach D.Wolff besteht aus einem Therapie-Schema, deren Durchführung bezüglich der Punktwahl und der Reihenfolge der behandelten Punkte exakt einzuhalten ist. Nur so stellt sich der oft verblüffend rasche Therapie-Erfolg ein. Mit dem Basis-Schema wird eine Harmonisierung der wichtigsten Meridiane erreicht. Im Anschluß an das Basisschema können die speziellen, auf das Krankheitsbild abgestimmten Zusatzpunkte gemoxt werden.


BEHANDLUNGSINTERVALLE:

Das Basisschema darf wegen des hohen Eingriffs ins Vegetativum nur einmal täglich durchgeführt werden. Als Behandlungsschema bei chronischen Erkrankungen empfiehlt es sich: in der ersten Woche täglich 1 Moxa-Behandlung (Mo-Fr), In der zweiten Woche 3 x pro Woche mit einem Tag Pause (Mo-Mi-Fr), ab der dritten Woch etwa alle 7 – 10 Tage eine Behandlung als Erhaltungsdosis.


INDIKATIONEN für die MOXIBUSTION beim HUND:

Arthrose (Arthrosis deformans)
Wirbelsäulenerkrankungen aller Art
Ängstlichkeit, Allergie des Atmungstraktes, Allergische Dermatitis
Beruhigung, Bronchitis
Dackellähme (Bandscheibenvorfall), Diarrhoe (Durchfall)
Erschöpfungszustände, Ekzem
Gastritis, Magenschmerzen
Hypersexualität
Immunstimulation, Inappetenz
Magen-Darm-Kolik
Obstipation (Verstopfung)
Rekonvaleszenz
Scheinträchtigkeit